Naturheilkunde - natürlich helfen

Naturheilkunde - natürlich helfen

Phytotherapie - Pflanzenheilkunde

Die Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten medizinischen Therapien und ist auf allen Kontinenten und in allen Kulturen beheimatet. Grundlage der Pflanzenheilkunde ist das Wissen um die verschiedenen Heilpflanzen.

In der Pflanzenheilkunde kommen grundsätzlich nur ganze Pflanzen oder Pflanzenteile (Blüten, Blätter, Samen, Rinden, Wurzeln), jedoch keine isolierten Einzelstoffe zur Anwendung. Da immer Stoffgemische wirken, können Heilpflanzen verschieden ausgeprägte Wirkungen haben oder bei verschiedenen Krankheitsbildern zur Anwendung kommen. Phytopharmaka enthalten definierte Mengen der Wirkstoffe und weisen gleichbleibende Qualität und Wirksamkeit auf.

Phytopharmaka sind zumeist als Tropfen, Tabletten, Dragees oder Kapseln erhältlich und unterliegen wie alle anderen Arzneimittel den rechtlichen Bestimmungen des Arzneimittelgesetzes. Die Vorteile der Phytopharmaka gegenüber vielen chemisch-synthetisch hergestellten Arzneimitteln sind geringe Nebenwirkungen, seltener auftretende Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und ein größeres therapeutisches Wirkspektrum.

Homöopathie

Die Homöopathie ist eine Reiz- und Regulationstherapie. Mit Hilfe der passenden homöopathischen Arznei wird im Körper ein Reiz gesetzt, der die Selbstheilungskräfte aktiviert und dem Körper so hilft, zu gesunden.

Der Grundsatz des Gründers der Homöopathie, Dr. Samuel Hahnemann (1755 – 1843) lautet: „Similia similibus curentur“, was übersetzt wird mit „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“. Das besagt, dass eine Substanz, die beim Gesunden bestimmte Symptome hervorruft, ähnliche Symptome beim Kranken in einer bestimmten Potenz zu heilen vermag.

Anthroposophische Medizin

Anthroposophische Medizin ist eine Integrative Medizin und versteht sich nicht als Alternative zur Schulmedizin. Sie will die konventionelle ärztliche Wissenschaft nicht ersetzen, sondern ergänzen und begleiten.

Für anthroposophische Ärzte und Therapeuten bilden körperliches und seelisches Leben mit der Individualität des einzelnen Menschen eine Einheit, die sich wechselseitig beeinflussen.

Mit Hilfe von anthroposophischen Arzneimitteln kann der körpereigene Selbstheilungsprozess aktiviert, das gestörte Gleichgewicht wieder in die richtige Balance gebracht und die Abwehrkraft des Patienten gestärkt werden.

Biochemie: "Schüssler Salze"

Der Oldenburger Arzt und Homöopath Dr. Schüßler (1821-1898) untersuchte, was die Zellen gesund und leistungsfähig hält. Er kam zu dem Ergebnis, dass jede Körperzelle ihren bestimmten Bedarf an sehr fein aufbereiteten Nährstoffen hat. Diese Nährstoffe bezeichnet man als Mineralstoffe oder „Salze des Lebens“.

schuessler

Wird dieser feine, aber lebensnotwendige Nährstoffstrom geschwächt oder unterbrochen, so hat das nachteilige Folgen für die Leistung der Körperzellen und führt zu Funktionsstörungen, die für eine Reihe von Krankheiten verantwortlich sein können.

Er fand 12 solcher Mineralsalze und nannte sie wegen ihrer großen Bedeutung für die Zellfunktion biochemische Funktionsmittel. Die Biochemie ist somit der Weg, das richtige Arbeiten der Zellen durch Gaben von biochemischen Funktionsmitteln sicherzustellen, um so einen Mangel oder eine Fehlverteilung an Mineralstoffen zu beseitigen.

Bachblüten

Die Bach-Blüten wirken durch ihre energetischen Schwingungen als Katalysator zwischen der körperlichen, geistigen und seelischen Ebene.

Die Bach-Blüten unterstützen die Selbstheilungskräfte und wirken ganzheitlich. Dr. Bach spricht von "negativen Seelenzuständen", die durch die Blüten-Essenzen nicht bekämpft, sondern ausgeglichen und harmonisiert werden.

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